[Rezension] Joy Fielding – Lauf, Jane, Lauf!

Meine Zusammenfassung:
In dem Buch Lauf, Jane, Lauf! von Joy Fielding, Originalausgabe 1991 erschienen (deutsche Erstausgabe 1992 bei Goldmann) geht es um Jane, die sich blutbefleckt, die Taschen voller Geld und ohne Erinnerungsvermögen auf den Straßen Bostons wiederfindet.

Jane hat keine Ahnung wer sie ist, woher sie, das Geld in ihren Taschen oder das Blut auf ihrem Kleid kommt. Sie weiß auch nicht was sie vorhatte als sie sich auf den Straßen Bostons wiederfindet. Sie weiß nur, dass sie irgendwie ihr Gedächtnis wiederbekommen muss.
Im Krankenhaus nach Hilfe suchend, wird sie nach einigen Untersuchungen von einer Frau wiedererkannt und ihr Ehemann benachrichtigt. Doch Jane hat keinerlei Erinnerung an diesen liebevollen, fürsorglichen Mann der sie mit zu sich, zu ihnen nach Hause, nimmt und sich um sie kümmert. Auch fühlt sie sich in ihrem eigenen Haus wie eine Gefangene und die Medikamente die angeblich helfen sollen, bewirken jedoch das Gegenteil.

Alpträume, die sich als Erinnerungen aus ihrem Leben herausstellen, lassen in Jane den Verdacht wachsen, dass etwas nicht stimmt. Wieso will ihr Ehemann nicht, dass sie ihre Freunde oder gar ihre eigene Tochter anruft oder sieht? Ihr kommen immer mehr Zweifel, dass ihr angeblich um ihr Wohl besorgter sie liebender Ehemann nur das Beste für sie will.

Jane erfährt mit der Zeit immer mehr über sich und ihre Vergangenheit und findet bald raus, dass nicht alle gute Absichten haben und gerät somit in ein Netz aus Lügen, dass es zu entwirren gilt. Welche Rolle spielt dabei ihr Ehemann?

Meine Meinung:
Joy Fielding hat es geschafft, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte um Jane, die versucht Stück für Stück ihre Erinnerungen zurück zu bekommen und dabei auf die Hilfe aller anderen angewiesen ist, ist einfach durchgehend spannend. Man muss ständig mit dem Charakter mitfiebern und kann sich genau in die einzelnen Situationen hineinversetzen. Wie sich Jane fühlt, kann man nur zu gut nachvollziehen.

Das Buch wird eigentlich als Krimi/Thriller vermarktet, aber im „typischen“ Krimi handelt es sich meist um die verschiedensten Morde und Brutalitäten die man sich vorstellen kann. Hier allerdings geht es überhaupt nicht darum sondern das Buch konzentriert sich eher auf die psychische Gewalt. Vom Anfang bis zum Ende packend geschrieben und es nimmt immer wieder überraschende Wendungen, die einen ständig mitreißen.

Mein Fazit:
Eine packende Geschichte, die einen zwingt weiterzulesen. Wer das Buch aus der Hand legt, ist selber Schuld. Dieses Buch hat mich so mitgerissen und neugierig auf alles Weitere gemacht, dass ich es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe und nur für den Toilettengang eine kurze Pause eingelegt habe. Joy Fielding ist ein Genie in der Welt der Bücher.
Wenn man so etwas liest kann man nur hoffen, dass man selbst nie sein Gedächtnis verliert.

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