[Rezension] Rachel Joyce – Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

Meine Zusammenfassung:
Das Buch Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte von Rachel Joyce, erschienen 2013 im Fischer Verlag, handelt von einem elfjährigen Jungen namens Byron Hemmings der schlimmes ahnt, als im Schaltjahr 1972 der Weltzeit 2 Sekunden hinzugefügt werden, um die Zeit der Erdbewegung auszugleichen.

Byron Hemmings ist 11 Jahre alt und fest davon überzeugt, dass Schlimmes passieren wird. 1972 werden der Weltzeit 2 Sekunden hinzugefügt, darf man das einfach so? Anscheinend schon, denn als er und seine Mutter unterwegs sind muss er erleben, wie sie ein kleines Mädchen überfährt. Ab da verändert sich Byrons Leben zunehmend, während seine Mutter von dem Unfall überhaupt nichts mitbekommen hat. Byron, dem es mit dem Wissen, dass seine Mutter ein kleines Kind überfahren hat, immer schlechter geht, versucht nun mit seinem besten Freund alles wieder ins Lot zu bringen. Sie beschließen, dass Byrons Mutter die Wahrheit erfahren muss, denn nur so kann alles wieder gut werden. Doch falsch gedacht, denn das bereitet nur noch mehr Schwierigkeiten aus denen sie versuchen müssen wieder raus zu kommen.
Hätte man doch nur nie diese 2 Sekunden hinzugefügt..

Gleichzeitig wird von Jim erzählt, einem Mann, der viele Jahre in einer Psychiatrie verbracht hat und nun lernen muss, sich im Alltag wieder zurecht zu finden. Jim arbeitet in einem kleinen Restaurant, er wischt dort die Tische ab. Und dann sind da noch seine vielen Ticks, von denen bloß keiner etwas erfahren soll, denn ihn halten eh schon alle für merkwürdig..

Meine Meinung:
Die Geschichte zieht sich zwischenzeitlich immer mal wieder wie Kaugummi, aber ist allgemein ganz gut geschrieben. Jeder einzelne Charakter auf den man trifft hat etwas liebenswertes an sich. In diesem Buch geht es um Familie, Freundschaft und das Schicksal. Verschiedene Wendungen lassen einen traurig sein, oder machen wütend aber es bringt einen auch immer wieder zum lachen.

Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich das Buch nun weglege oder noch weiterlese um heraus zu finden, was als nächstes passiert. Aber am Ende hat es mich dann sehr wohl noch gepackt und es hat sich gelohnt. Dieses Buch ist mit viel Gefühl geschrieben und das Ende gibt einem Hoffnung.

Mein Fazit:
Obwohl sich die Geschichte in der Mitte ein wenig in die Länge zieht, hält das Buch die Spannung doch aufrecht. Es war mir eine willkommene Abwechslung beim Lesen und hat mich doch zu meiner Überraschung, wo ich doch eigentlich am liebsten Psycho-Thriller lese, sehr unterhalten. Dieses Buch kann ich nur empfehlen, wenn man mal etwas mit Charme und Gefühl lesen möchte, denn diese Dinge sind definitiv vorhanden.

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