[Rezension] Ransom Riggs – Die Insel der besonderen Kinder

Meine Zusammenfassung:
Das Buch Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs, 2011 im Pan-Verlag erschienen, handelt von einem Jungen, der sich nach dem Tod seines Großvaters auf die Suche nach dem Waisenhaus macht, von dem sein Großvater ihm immer erzählt hat.

Jacob ist noch ein kleiner Junge als Grandpa Portman ihm immer wieder von einer Insel erzählt, auf der ganz besondere Kinder leben. Seltsame Kinder. Kinder die stärker sind, als man sich vorstellen kann, oder Kinder, die schweben, einen zweiten Mund haben. Er sagt, dass Monster auf der Suche nach ihnen sind.

Mittlerweile ist Jacob allerdings ein Teenager und glaubt nicht mehr an die Schauermärchen die sein Großvater ihm ständig erzählt. Als Grandpa Portman jedoch plötzlich unter mysteriösen Umständen stirbt, sieht Jacob im Wald eine seltsame Kreatur. Die letzten Worte seines Großvaters werfen Fragen auf; „Finde den Vogel. In der Schleife. Auf der anderen Seite vom Grab des alten Mannes. 3. September 1940.“. Fragen, die er sich (noch) nicht erklären kann.

Seit dem Tod von Grandpa Portman wird Jacob jede Nacht von Alpträumen geplagt. Als die verschrieben Tabletten seines Psychologen auch keinerlei Hilfe dagegen sind, hält dieser es für das Beste, wenn Jacob sich auf die Suche nach der Insel und der Geschichte des Waisenhauses und der besonderen Kinder macht.

Nun begibt sich Jacob, mit seinem Vater im Gepäck, auf die Reise zu der Insel um heraus zu finden, ob die Geschichten seines Großvaters der Wahrheit entsprachen, oder doch nur ein gruseliges Hirngespinst eines alternden Mannes waren. Auf der kleinen Insel angekommen, macht sich Jacob auf dem Weg nach dem Waisenhaus. Doch was er vorfindet ist nicht das wie vom Großvater beschrieben idyllische, freundliche Haus mit der schönen Umgebung, sondern ein ziemlich alter, verfallener und gruseliger Ort. Wahrlich ein Alptraum. Und leider.. verlassen. Niemand war mehr da, der ihm all seine Fragen zu den Geschichten seines Großvaters beantworten konnte.

Er muss also alleine herausfinden, was passiert war. Als er ein weiteres Mal in das verlassene Haus geht, entdeckt Jacob einen Koffer. Einen Koffer mit ähnlichen Bildern, die ihm auch schon sein Großvater zeigte. Die Bilder zeigten eben jene seltsamen Kinder, von denen er schon so viele Geschichten gehört hat. Als plötzlich eines der Kinder, ein Mädchen mit Flammen in den Händen, auftaucht und kurz darauf flieht, folgt Jacob ihr. Und wohin ihn das bringt, vermag keiner zu glauben..

Meine Meinung:
Zuerst: sehr coole Idee mit den Fotos, die perfekt zur Geschichte passen. Das verleiht dem Buch viel mehr Charakter und man kann sich alles viel besser vorstellen. Gefällt mir sehr gut. Die Geschichte selbst gefällt mir genauso. Die besonderen Kinder erinnern mich ein wenig an die X-Men, die im Besitz des Stein der Weisen sind.

Allerdings muss ich sagen, dass ich mir das Buch viel „gruseliger“ vorgestellt hatte. Als ich beim ersten Durchblättern die ganzen Fotos sah, hatte ich die Hoffnung eine Art „Horror-Geschichte“ zu lesen. Die Bilder bleiben meiner Ansicht nach gruselig, obwohl die Geschichte dazu es nicht ist. Das ändert aber nichts daran, dass es sich hierbei um eine wirklich gut durchdachte und interessante Story handelt, die sich sehr gut lesen lässt.

Mein Fazit:
Ein cooles Buch, welches man auf jeden Fall mal gelesen haben muss. Alles in Allem ist es eine spannende und auf eine gewisse Art magische Geschichte, die einen mitreißt und in eine interessante andere Welt führt. Kann ich nur empfehlen und ich freue mich schon darauf, den nächsten Teil Die Stadt der besonderen Kinder zu lesen. Und ebenso freue ich mich auf die Buchverfilmung (Start 03. März 2016) von Tim Burton.

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2 Kommentare zu „[Rezension] Ransom Riggs – Die Insel der besonderen Kinder

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  1. Sehr schöne Rezension. Dieses Buch habe ich schon länger im Blick. Hört sich für mich echt sehr interessant an, für mich muss es auch nicht gruselig sein!:) Ich wusste gar nicht das es verfilmt wird, bis dahin sollte ich es lesen:D
    Liebe Grüße, Marjana

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank. Also ich war wirklich begeistert und kann es dir auch nur empfehlen. Ich habe es auch nur zufällig erfahren, dass das Buch verfilmt werden soll und freue mich schon riesig darauf. Zum Glück habe ich es schon gelesen; gibt für mich kaum was mieseres als einen Film vor dem Buch gesehen zu haben.. das stört nur die eigene Fantasie. Ich hoffe, ich schaffe das nächste Buch auch noch bevor es mit dem Film soweit ist. 😀

      Viele Grüße

      Gefällt mir

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