[Rezension] Veronica Henry – Liebe zwischen den Zeilen

Zu diesem Buch:
Die Buchhandlung ihres Vaters Julius Nightingale ist für Emilia ein magischer Ort – hier hat sie eine glückliche Kindheit zwischen den Büchern verbracht. Als Julius im Sterben liegt, kehrt die 32-Jährige von ihrer Weltreise in die englische Heimat zurück und gibt ihm das Versprechen, den Laden weiterzuführen. Nightingale Books ist zwar das Herzstück der Kleinstadt Peasebrook, schreibt aber schon lange keine schwarzen Zahlen mehr. Genau in diesem Moment taucht der charmante Jackson auf, der Emilia im Auftrag eines Großinvestors ein ansehnliches Angebot macht. Doch Freunde und Stammkunden entschließen sich, an ihrer Seite für die geliebte Buchhandlung zu kämpfen. Da ist Sarah, die Inhaberin des Herrenhauses Peasebrook Manor, die mit Julius eine heimliche Affäre verband, die schüchterne Thomasina, die sich zwischen Kochbüchern in den Käseverkäufer Jem verliebt, und der Musiker Marlowe, für den Emilia schon lange schwärmt. Werden sie gemeinsam Emilias Erbe retten können?

Über die Autorin:
Veronica Henry arbeitete für die BBC und als Drehbuchautorin für zahlreiche Fernsehproduktionen, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen zuwandte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Devon, England. Nach Für immer am Meer, Wie ein Sommertag und Nachts nach Venedig ist Liebe zwischen den Zeilen ihr vierter Roman im Diana Verlag.

Meine Zusammenfassung:
Es ist 32 Jahre her, dass Julius nach seinem Studium in Oxford die Amerikanerin Rebecca kennenlernt. Nach einem One Night Stand entscheidet sie sich, bei Julius in England zu bleiben. Es dauert nicht lange und die beiden erfahren, dass Rebecca nach dieser einen Nacht schwanger geworden ist. Ihre wünschen sich eine Abtreibung, doch die beiden entscheiden sich dagegen. Doch leider nimmt die Schwangerschaft kein gutes Ende; Rebecca stirbt bei der Geburt.

Julius entscheidet sich, seine Tochter alleine in einer Kleinstadt namens Peasebrook großzuziehen. Da es in eben dieser Stadt noch keinen Buchladen gibt, eröffnet er seinen eigenen: Nightingale Books.

32 Jahre später liegt Julius im Sterben. Seine Tochter Emilia bricht ihre Weltreise ab und kommt zurück nach Peasebrook. Am Sterbebett verspricht sie ihm, dass sie den Buchladen weiterführen wird und ihn nicht an den Großinvestor Ian Mendip verkaufen wird. Als Emilia die Unterlagen des Buchladens mit ihrer besten Freundin durchgeht, entdecken die beiden, dass Julius anscheinend nichts von Buchhaltung gehalten hat. Julius war hoch verschuldet.

Trotz dieser Schulden entscheidet sich Emilia dafür, den Buchladen wieder aufzubauen und lernt dabei neue Freunde kennen. Zum Beispiel die liebe Hausfrau Bea, mit ihrer kleinen Tochter Maud, oder Jackson, der mehr Zeit mit seinem Sohn Finn verbringen möchte, indem er ihm Bücher vorliest. Auch Sarah, die Hausherrin von Peasebrook Manor, wird zu einer Freundin, nachdem Emilia erfährt, dass Sarah eine heimliche Affäre mit ihrem Vater hatte.

Hinzu kommt, dass Marlowe, ein guter Freund der Familie und Musiker mit dem Julius in einem Orchester Quartett gespielt hat, überredet Emilia dazu, sich dem Orchester anzuschließen. Wie kann sie da nein sagen, wo sie doch seit Jahren für ihn schwärmt, wäre da doch bloß nicht Delphine, seine Freundin …

Meine Meinung:
Viele kleine Geschichten führen letztendlich zu einer großen Geschichte der eigentlichen Protagonistin Emilia zusammen. Es geht viel weniger um den Buchladen, als ich gedacht hätte. Im Verlauf tauchen so viele Nebendarsteller auf, dass die Hauptstory meiner Meinung nach ein wenig ins Abseits gerät.

Von dem Klappentext hatte ich mir etwas Spannung erhofft, wie Jackson versucht, Emilia den Buchladen auszureden, damit Ian das Gebäude kaufen kann um noch mehr Geld zu verdienen. Doch dazu kommt es eher weniger, da Jackson gefühlt nur ganze zweimal bei Emilia auftaucht, jedoch unternimmt er nichts von dem, was Ian ihm aufgetragen hatte.

Grundsätzlich gefällt mir aber, wie mir als Leser die kleinen Geschichten die unterschiedlichen Charaktere näher bringen und mich sie kennenlernen lassen und jede Geschichte ihr eigenes kleines „Happy End“ hat. Hinzu kommt, dass ich mich durchweg unterhalten gefühlt habe und viel Spaß beim Lesen hatte. Liebe zwischen den Zeilen ist sehr schön geschrieben und lässt somit sich gut zwischendurch lesen. Ich persönlich hätte gerne von einigen Charakteren gerne noch mehr erfahren.

Mein Fazit:
Ob ich noch einmal ein Buch von Veronica Henry lesen würde? Ich denke schon. Auch wenn es nicht meine Lieblingsgeschichte ist, haben mir viele Kleinigkeiten, wie zum Beispiel die Titelnennungen einiger Bücher die ich selbst auch schon gelesen habe oder sogar nun gerne mal lesen möchte, sehr gut gefallen.

Gewünscht hätte ich mir jedoch, dass die Geschichte nicht so durchschaubar gewesen wäre, sodass mich der Ausgang einiger Geschichten vielleicht sogar überrascht oder noch völlig aus der Bahn wirft.

Ich würde diesem Buch 4 von 5 Sternen geben.

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