[Rezension] Susan Elizabeth Phillips – Verliebt bis über alle Sterne

Zu diesem Buch:
Cooper Graham ist eine Legende! Zumindest sieht er selbst das so. Der einstige Star-Quaterback der Chicago Stars hat sich aus seiner aktiven Karriere zurückgezogen und betreibt jetzt – ähnlich erfolgreich – einen exklusiven Nachtclub. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht diese nervige junge Frau, die ihm auf Schritt und Tritt folgt …

Piper Dove hat einen großen Traum: Die beste Detektivin in Chicago werden. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihr erster Auftrag gleich mit einem Prominenten zu tun hat – dem stadtbekannten Cooper Graham. Sie heftet sich an seine Fersen, was dem attraktiven Mann gar nicht gefällt, Um sie besser im Auge behalten zu können, stellt er sie an, in seinem Club nach dem Personal zu schauen.

Piper ist sich sicher, dass Cooper sie besser als seinen Bodyguard engagiert hätte – scheint es doch, als schwebe er in Lebensgefahr. Sie will ihn unbedingt beschützen, ob ihm das jetzt passt oder nicht. Das ist aber gar nicht so einfach, vor allem, weil der legendäre Sportler ganz genau weiß, was er will. Doch auch Cooper muss zugeben, dass die furchtlose Piper sich immer öfter in seine Gedanken schleicht …

Über die Autorin:
Susan Elizabeth Phillips ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Welt. Ihre Romane erobern jedes Mal auf Anhieb die Bestsellerlisten in Deutschland, England und den USA. Die Autorin hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Chicago.

Meine Zusammenfassung:
Piper Dove steckt mitten in einem spannenden Fall für Joss Investigation und muss dabei den ehemaligen Star-Quaterback der Chicago Stars, Cooper Graham, beschatten. Jedoch dauert es nicht lange, bis Cooper sie auffliegen lässt. Ertappt, als sie ihn in seinem eigenen Club, den er gerade neu eröffnet hat, aufsucht und die Aufmerksamkeit dort auf sich lenkt. Völlig außer sich droht der einstige Sportler ihr damit, ihr seine Anwälte auf den Hals zu hetzen, wenn sie ihm nicht ihren Auftraggeber verrät.

Loyal wie Piper ist, käme es niemals in Frage, ihren Auftraggeber zu verraten. Nicht einmal die Beteuerungen, dass ihr Auftraggeber nur Gutes im Sinn hat, lassen Cooper davon absehen, sie zu verklagen. Dennoch bleibt Piper nichts anderes übrig, als zu schweigen und Joss Investigation darüber zu informieren, dass sie ihren Job nicht erfüllt hat. Dabei ist sie so dringend auf das Geld angewiesen, um ihre Wohnung bezahlen zu können und weiter mit ihren Nachbarinnen, Amber, – einer sehr schüchternen Sängerin – Jen – einer in die Jahre gekommenen Wettermoderatorin – und Berni – der alten Witwe die glaubt, ihr Mann lebe noch und laufe durch die Straßen von Chicago – die gleichzeitig ihre besten Freundinnen sind, dort zu wohnen.

Cooper, der völlig begeistert ist von ihrer Loyalität, beschließt Piper weiter zu beobachten, indem er sie selbst einstellt und in seinem Club das Personal im Auge behalten lässt. In der kurzen Zeit in der Piper Cooper in seinem Club aufgesucht hatte, hatte sie bemerkt, dass sein Personal nicht ganz sauber arbeitet und diese Informationen verstörten ihn und Piper war die einzige, die herausfinden konnte, was da los war. Da ihr dieser Job ganz gelegen kommt, nimmt sie ihn an, obwohl sie Cooper bis auf den Tod nicht ausstehen kann. Allerdings würde er gut bezahlen und sie müsste nicht bei ihrer Cousine wohnen, da er ihr das Apartment über dem Club zur Verfügung stellen würde.

Da sie ihren Job ernst nimmt, findet sie schnell heraus was in Coopers Club läuft, jedoch macht sie sich dabei nicht nur Freunde unter dem Club Personal. Damit müsste ihr Auftrag eigentlich erledigt sein, doch passieren selbst danach noch Dinge, die sie und Cooper sich nicht erklären können; Cooper scheint in Lebensgefahr zu stecken, da es wohl jemand persönlich auf ihn abgesehen hat. Das macht Piper wütend und sie hat sich geschworen, ihn zu beschützen. So scheint es auch, als hätte er ebenfalls einen seltsamen Gefallen an ihr gefunden. Zwischen der Arbeit im Club, einem verrückten Auftrag ihrer alten Nachbarin Berni und dem Chauffier Job für eine Prinzessin, scheint sich zwischen der Detektivin Piper und dem attraktiven Cooper mehr und mehr eine Art Beziehung zu entwickeln, aber wo soll das nur hinführen?

Meine Meinung:
Spitze. Die Protagonisten Piper und Cooper haben mich von Anfang an begeistert. Piper ist eine so willensstarke und gleichzeitig sensible Frau, die weiß was sie will und genauso auch weiß, was sie kann. Sie macht sich keine Gedanken über ihr Aussehen oder ihre Wirkung auf Männer, denn die sind das Letzte was sie in ihrem Leben braucht. Sie konnte schon immer selbst auf sich aufpassen und hat früh von ihrem Vater Duke Dove gelernt, was es heißt ein Mann zu sein, für Tränen gab es nach dem Tod ihrer Mutter keinen Platz mehr. Und genau das zeigt sie auch Cooper, der die personifizierte Männlichkeit darstellt. Cooper ist genauso willensstark und ehrgeizig wie Piper. Auch er weiß ganz genau was er will.

Ich fand es spannend, wie die beiden so ähnlichen Charaktere aufeinander prallen und sich durch ihre Sturheit und ihren starken Willen jeden Kampf oder noch so kleines Wortgefecht zu gewinnen, immer und immer wieder bis zur Weißglut treiben. Und da das ganze noch mit so viel Humor und Charme besprenkelt wurde, macht es die Geschichte einfach traumhaft. Ich bin teilweise wirklich durchgedreht, weil mich dieses Hin und Her zwischen den beiden so verrückt gemacht hat, weil einfach keiner der beiden den Mut gezeigt hat, auch nur einmal über seinen eigenen Schatten zu springen.

Es hat mir jedoch gefallen, dass immer wieder etwas neues folgte. Man konnte sich sicher sein, wurde ein Problem gelöst, gab es gleich ein nächstes. Doch nicht auf die Art, die einem unwahrscheinlich vorgekommen wäre, sondern in einem völlig logischen Übergang; es konnte einfach gar nicht anders sein, es musste noch etwas passieren. Die Geschichte sprüht vor Energie und Leben und macht einen – mich zumindest – einfach glücklich!

Wenn ich nicht hätte arbeiten müssen, hätte ich das Buch vermutlich innerhalb von einem Tagen verschlungen.

Mein Fazit:
Verliebt bis über alle Sterne ist von der ersten bis zur letzten Seite ein voller Erfolg in meinen Augen. Ich habe mit gelacht, gefühlt, mich aufgeregt, ich war genervt, ich war begeistert und vor allem war ich amüsiert und durch und durch unterhalten.

Diesen Roman sollte sich niemand entgehen lassen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

Interesse? Dann kauft das Buch gern hier.

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