[Rezension] Tamara Mataya – Das Leben schmeckt nach Erdbeereis

Zu diesem Buch:
Melanie ist gestresst, vor allem weil ihr neuer Chef einfach unausstehlich ist. Also beschließt sie, eine Auszeit zu nehmen. Auf einer Website entdeckt sie die perfekte Anzeige und tauscht für einen Sommer ihr Apartment in New York City gegen eines in Miami. Was sie nicht weiß, mit der neuen Wohnung kommt auch neuer Mut. Plötzlich ist Melanie waghalsig und sexy. Und das bekommt vor allem Blake zu spüren, als er plötzlich vor ihrer Tür auftaucht. Der beste Freund ihres Bruders war bisher immer tabu für sie. Doch in Miami laufen die Dinge etwas anders …

Über die Autorin:
Tamara Mataya ist eine Bibliothekarin, die es liebt, für jeden das richtige Buch zu finden. Sie unterrichtet Englisch als Fremdsprache und ist zudem Musikerin.

Meine Zusammenfassung:
Melanie muss raus aus ihrem Leben und beschließt, einen Wohnungstausch zu machen. Dies spricht völlig gegen ihre Natur, wo Mel doch sonst akribisch auf alles in ihrem Leben achtet; nicht einmal Schuhe verleiht sie an ihre beste Freundin Bailey und jetzt soll eine fremde Person in ihrer Wohnung leben und sogar in ihrem Bett schlafen? Unvorstellbar. Doch Mel zieht diesen Wohnungstausch durch und landet in Miami, Florida. Das Haus von Shelby, ihrer Tauschpartnerin, ist einfach großartig und vor allem groß. Nichts im Vergleich zu ihrer kleinen Wohnung in New York, die bis unter die Decke vollgestopft ist.

Hier in Miami kennt sie niemand also kann Mel endlich einmal aus der Haut fahren und waghalsiger werden. Gleich am zweiten Tag macht sie etwas, was sie sich nie im Leben zugetraut hätte; sie befindet sich an einem Nacktbadestrand, oben ohne. Womit sie nicht rechnet: Blake taucht auf. Blake ist seit einer Ewigkeit der beste Freund ihres Bruders Shawn und ebenfalls seit einer Ewigkeit Melanies geheimer Schwarm. Und nun sieht er sie oben ohne.

Mel errät schnell, dass Blake nicht aus freien Stücken hier ist, sondern im Auftrag ihres Bruders, der sich mal wieder Sorgen um seine kleine Schwester macht, da sie völlig entgegen ihrer Natur handelt. Doch jetzt wo Blake schon einmal hier ist, können sie die Zeit auch gemeinsam genießen. Auch Blake kann sich momentan nichts schöneres vorstellen, als die Zeit mit Mel zu verbringen, besonders jetzt, wo er nicht mehr das Bild der kleinen Schwester seines besten Freundes vor Augen hat, sondern die heißen kurven einer erwachsenen Frau.

Es dauert nicht lange, und zwischen den beiden Freunden entwickelt sich eine sexuelle Spannung die die beiden miteinander ins Bett treibt. Es ist unglaublich, was für eine Leidenschaft zwischen den beiden herrscht, obwohl sie zuvor nie miteinander geschlafen haben. Ob es daran liegt, dass sie sich schon so lange kennen? Woran auch immer es liegt, bei Blake kann Melanie sich endlich wie sie selbst fühlen und verhalten. Mit ihm zusammen ist es, als sei sie ein anderer Mensch oder besser noch, der Mensch, der eigentlich die ganze Zeit tief in ihr steckte.

Doch auch Zweifel nagen an den beiden. So ist es doch, dass Blake quasi zur Familie gehört und Melanies Familie quasi die einzige Familie ist, die er je hatte. Im Fall einer Trennung, würde er nicht nur Mel verlieren, sondern auch möglicherweise seinen besten Freund und die einzige Familie, die er je hatte. Können die beiden das riskieren? Wie soll es bloß nach diesem wundervollen, irrealen Leben hier in Miami weitergehen? …

Meine Meinung:
Das Leben schmeckt nach Erdbeereis hat mich ziemlich überrascht. So rechnete ich doch mit einem niedlichen und humorvollen „Sommer-Buch“ mit ein wenig Turtelei zwischen zwei alten Freunden und einem möglichen Happy End und bekam noch eine Portion Fifty Shades of Grey . und wie sie alle heißen – oben drauf. Ich hab ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass die beiden Protagonisten sich durch das halbe Buch vögeln, aber ich muss sagen, es hat mir wirklich gut gefallen. Das Buch und das Vögeln.

Ich denke gerade diese Überraschung, hat mich von dem Buch überzeugt, einfach, weil ich nicht damit gerechnet habe, sondern eher dachte es sei eine einfache Lektüre mit Liebeskram und allem drum und dran, bei dem ich einfach so dahin gleite und lesen kann, ohne viel nachzudenken. Viel nachdenken musste ich tatsächlich nicht, aber die Überraschungen standen mir immer wieder ins Gesicht geschrieben.

Durch das Buch bin ich tatsächlich in nur weniger als 24 Stunden geglitten und habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Auch der Bezug zum vorherigen Buch Manche Tage muss man einfach zuckern hat mir gut gefallen und mich an lustige Szenen aus eben diesem Buch erinnert. Ich muss aber sagen, dieses Buch hat mir besser gefallen als das vorherige. Es hat mich einfach viel besser mitgenommen, auf eine unterhaltsame und nette Art, die mir im vorherigen fehlte. Woran genau es liegt, kann ich auch nicht sagen, denn auch Manche Tage muss man einfach zuckern hatte seine wirklich guten Momente und war ebenfalls leichte Lektüre.

Wer es noch nicht gelesen hat bekommt von mir den Auftrag es sobald wie möglich zu tun. Überraschend gut und man … hab ich Lust auf Erdbeeren.

Mein Fazit:
Ein Sommerhit der anderen Art; vergesst Fifty Shades of Grey und Konsorten, Tamara Mataya kann das genauso gut.

5 von 5 Sternen.

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